Aufgegangen: Lithops

Wie versprochen möchte ich von den als Experiment ausgesäten lebenden Steinen berichten. Hier hatte ich im Laufe der Woche beim Lüften, was ich jeden Tag ein- oder zweimal – so nach Gefühl und Wetterlage – mache, winzige grüne Pünktchen entdeckt. Mit der Lupe habe ich mich davon überzeugt: Die Steine sind aufgegangen!

Für’s Protokoll:

  • ausgesät: 14.04.2018
  • aufgegangen: 18.04.2018

Dass das so schnell geht, hatte ich nicht erwartet. Seitdem sind sie gefühlt auch jeden Tag ein bisschen gewachsen. Stecknadelkopfgröße haben sie allerdings noch nicht erreichen. Total witzig finde ich allerdings, dass sie schon ihre ganz typische zweigeteilte Form haben.

Nun werde ich mal fleißig weiter lüften und ganz vorsichtig gießen – tropfenweise, ich möchte ja nichts wegspülen, wenn ich da mit der Gießkanne rangehe – und beobachen.

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Hanami… Kirschblüten anschauen

Den Ausschlag für unseren Besuch in den Gärten der Welt hat das Kirschblütenfest gegeben, das dort am 15.4.2018 stattfand. Direkt zum Fest wollten wir allerdings nicht. An so einem Termin waren wir vor Jahren schon mal zufällig dort und das war kein Spaß. Man wurde einmal von der Masse durch den Garten geschoben – nichts das, was ich mir bei einem Besuch dort vorstelle. In der Hoffnung, dass die Kirschen auch einen oder zwei Tage später noch blühen würden, sind wir dann in der Woche hingefahren. Und wir hatten Recht und außerdem war es in fast allen Gärten schön ruhig. Der japanische war trotzdem gut besucht. Da hatten wohl einige dieselbe Idee wie wir.

Die Kirschen blühten noch, ließen aber auch schon reichlich Blütenblätter fallen, so dass es unter ihnen wie beschneit aussah.

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Der japanische Garten ist sehr klein, immer picobello gepflegt und wirkt dennoch in den meisten Teilen irgendwie natürlich.

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Hier würde ich gern mal beim Harken zusehen. Leider war es doch recht voll, so dass ich beim Fotografieren etwas eingeschränkt war.

Am Dienstag in China…

Ok, wir waren nur in Berlin, in den Gärten der Welt. Dort fahren wir alle paar Jahre wieder gern hin. Letztes Jahr waren wir wegen der IGA nicht dort. Dieses Jahr hat sich der Besuch dann umso mehr gelohnt, weil sich in der Anlage noch einiges getan hat. Was mir dort gefällt, ist nicht nur die Anlage an sich, sondern auch das Konzept. Es gibt verschiedene Themengärten, es gibt jede Menge Sitzgelegenheiten (und Liegen), verschiedene Spielplätze, schön bepflanzte Beete, Springbrunnen und Plätze, wo man „über’n Rasen latschen“ darf.

Einer meiner liebsten Themengärten ist der chinesische. Mir gefällt, wie die Gebäude in die geschaffene Landschaft integriert sind. Und die Tiere, die sich dort ansiedeln, stören auch nicht.

Wir waren schon mehrfach dort, aber so schön im Frühling und in voller Blüte haben wir diesen Garten noch nie erwischt.

Außerdem gibt es dort ein Teehaus, wo man schön sitzen (wahlweise drinnen, auf der Terrasse oder in der Sonne), Tee trinken und eine Kleinigkeit essen kann.

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Fenster oder Spiegel? Na… konnte ich mich nicht gerade davor stellen, um nicht auf dem Bild zu sein oder habe ich Rücksicht auf eine sonst zu sehende Person genommen? 🙂

 

Schöner wohnen

Diesen Titel hatte ich schon einmal. Damals ging es um Blässhühner, die sich einen besonderen Platz zum Brüten ausgesucht hatten. Dieses Mal geht es um… Blässhühner, die sich einen besonderen Platz zum Brüten ausgesucht haben. 😉 Nämlich so:

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Nur die Nachbarn stören vielleicht ein bisschen. Die Schildkröte kam immer mal wieder vorbei und wurde von den Blässhühnern vertrieben. Allerdings konnte sie schneller und tiefer tauchen, so dass die nie erwischt wurde.

Insgesamt sieht dieser besondere Nistplatz so aus:

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Hat was, oder? Natürlich will ich nicht behaupten, sie hätten sie diesen Platz nach ästhetischen Gesichtspunkten ausgesucht. Vermutlich nutzen Blässhühner nur konsequenter als andere Tierarten alle Möglichkeiten, die sich ihnen zum Brüten bieten, weshalb man sie immer wieder an witzigen Plätzen trifft.

Beim Brüten waren diese beiden allerdings noch nicht, sie bauten noch an ihrem Nest herum.

Diese Beobachtung stammt aus dem chinesischen Garten in den Berliner Gärten der Welt.

 

 

Schnell, bevor sie verblühen

In letzter Zeit war es recht warm und geregnet hat es auch, so dass die Bäume und Sträucher kräftig Blätter bekommen haben. Wir wollten deshalb schnell nochmal in den Wald, bevor es mit der Buschwindröschen-Pracht vorbei wäre. Stellenweise waren sie auch schon recht abgeblüht. Ein paar schöne Flecke habe ich aber auch noch gefunden und es gab auch ein paar andere Blüten.

Und warm war es, überall krabbelte, brummte und flatterte es. Es waren sehr viele Spinnen unterwegs. Da konnte ich mich kaum auf die Blumen konzentrieren. Die meisten hatten allerdings keine Zeit für ein Foto oder ich habe sie schon bei Annäherung verscheucht.

An einem toten Ast, fanden wir dieses seltsame „Wesen“ – ganz offensichtlich ein Pilz, nur was für einer?

zitterling

Zu Hause haben wir dann erstmal nachgeschaut und herausgefunden, dass das ein goldgelber Zitterling sind muss. Den findet man in der Form nach Regentagen (passt!) auf totem Holz, wo er sich auf anderen Baumpilzen ansiedelt. Den hatte ich noch nie vorher gesehen.