Prag bei Nacht

Natürlich „muss“ man sich die Goldene Stadt auch bei Nacht angesehen haben. Wir jedenfalls hatten Lust darauf. Für solche Vorhaben schleppe ich regelmäßig das Stativ von zu Hause mit und das will dann natürlich ausgeführt werden.

Wir haben unsere Tour mit einem Abendessen im U Fleku begonnen. Der Göttergatte kannte es nur vom Hörensagen und wollte unbedingt mal hin. Ich war vor Jahren beim Schulausflug da und habe dort das letzte Bier meines Lebens getrunken – was aber nicht an der Qualität des Bieres liegt, die ist gut – habe ich mir sagen lassen. 😉 Im Reiseführer war das U Fleku als Touristenschubs verschrieen, von denen gab es dort sicher viele aber es waren auch Einheimische da. Neben uns saß eine junge Frau aus Japan, die mit ein wenig Überwindung und großer Geduld eine gewaltige Haxe samt Beilagen (saure Gurken, eingelegte Zwiebeln, gegrillte (?) Paprika) verspeiste. Der vegetarische Teller war übrigens auch lecker.

Nach dem Essen sind wir gemütlich zu einem vorher sorgfältig ausgekundschafteten Platz auf einer Brücke gebummelt und haben zugesehen, wie es dunkel wurde, und dabei die Kamera aufgebaut und eingestellt.

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Nachteil dieser Brücke war, dass die Straßenbahn auch abends noch ständig darüber fuhr und den Boden beben ließ. Wenn man das Beben schon in den Beinen spürt, wird die Kamera auf dem Stativ davon regelrecht durchgeschüttelt. Zum Glück sah man die Bahnen schon von Weitem und die Pausen zwischen ihnen waren lang genug.

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Später sind wir noch an einige andere, ebenfalls vorher ausgewählte Plätze gezogen. Auch abends waren noch genauso viele Menschen unterwegs wie am Tage, nur mit Stativ und Kamera bewaffnet wurde einem eher Platz gemacht.

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2 Gedanken zu “Prag bei Nacht

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