Josefov

Nach dem Besuch auf dem Alten Jüdischen Friedhof von Prag, haben wir uns weiter im Viertel umgesehen. Komisch, dass ich dieses Viertel vor Jahren beim ersten Besuch als so finster und fast etwas gruselig empfunden hatte. Lag vielleicht an der Jahreszeit, denn damals waren im Dunklen dort unterwegs. Vielleicht waren die Gebäude noch nicht so gut restauriert wie heute… wer weiß. Fotos von damals gibt es leider nicht.

Dafür habe ich dieses Mal umso ausgiebiger fotografiert. 😉

Nach dem Friedhof und der Zeremonienhalle, haben wir uns die Klausensynagoge (1883-84 renoviert, barock) angesehen. Heute ist dort eine Ausstellung jüdischer Schriften und zu Traditionen und Feiertagen zu sehen. Schön, dass man – da sie ein Museum ist – auch auf die Galerie hoch darf.

Danach sind wir weiter durch das Viertel gebummelt und haben das alte jüdische Rathaus gesucht, weil es eine besondere Uhr haben sollte… Im ersten Anlauf hatten wir es übersehen, weil es ziemlich eingebaut ist:

Danach führte uns unser Weg zur Maisel-Synagoge (erbaut im 17. Jh.) Sie gehört heute ebenfalls zum jüdischen Museum und zeigt eine Ausstellung über das jüdische Leben in Böhmen.

(Gleich gegenüber war übrigens der Laden mit diesen irrsinnigen Schuhen. 😉 )

Am selben Tag waren wir dann auch noch in der Jerusalemsynagoge, die sich aber in der Neustadt befindet. Von außen hatten wir sie schon gleich auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel gesehen. Sie wurde erst 1904-06 erbaut als Ersatz für einige alte Synagogen, die abgerissen worden waren. Sie ist jeden Tag nur für eine bestimmte Zeit für Besucher offen, weil sie außerhalb dieser Zeiten und an Feiertagen noch als Synagoge genutzt wird.

Von außen war sie irgendwie auch total eingebaut und kaum auf’s Bild zu bekommen.

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