Schweißgebadet…

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Ich habe es gut, ganz besonders gut… ich muss nämlich fast nie einkaufen gehen, es sei denn, ich möchte das unbedingt oder wir sind gerade beim Kochen und stellen fest, dass etwas fehlt. Dann sause ich ganz schnell los. Aber die normale Bevorratung erledigt der Beste zu Zeiten, wenn es nicht so voll ist.

Aber Weihnachten naht und meine Eltern werden zu Besuch kommen. Das Essen ist geplant und ich musste ich mit zum Einkauf, um Mengen und Größen zu „beaufsichtigen“.

Wir sind zuerst zum Supermarkt gegenüber getrabt, dort gab es keinen Rotkohl. Dort irgendwen zu fragen, hätte keinen Sinn gehabt. Der Markt wird nämlich kreativ geführt, die finden regelmäßig ihre Ware nicht wieder. Wir haben da schon Dinge gehört, wie „60 Flaschen Apfelsaft müssen hier noch irgendwo sein“, während das Regel aber gähnend leer war. Bestellungen lösen die auch irgendwie nach dem Zufallsprinzip aus… und gucken einfach mal, was so ankommt.

Also weiter zum nächst größeren Supermarkt. Dort steppte bereits der Bär. Das lag nicht nur daran, dass es eben Sonnabend und voll war. Irgend ein Genie ist just jetzt darauf verfallen, den gesamten Laden umzubauen und umzuräumen – und das Werk ist noch nicht vollendet. Das Obst und die Süßigkeiten stehen noch dort, wo sie immer standen. Neben den Milchprodukten findet man jetzt die Faschingskostüme, die Kühlregale sind von den Schreibwaren umgeben. Na logisch. Früher waren mal die Lebensmittel von den Haushalts- und sonstigen nicht essbaren Waren getrennt. Jetzt steht auf zwei Etagen alles fröhlich durcheinander… Kämme und Butter… Stellenweise kommt man mit dem Wagen kaum noch durch. Und die Kunden konnten nur kopflos rumeiern.

Meinen die, ich kaufe mehr, wenn ich länger suchen muss? Irrtum, ich habe dann eher das dringende Bedürfnis, mal einen Turm strategisch im Gang platzierter Süßigkeiten umzufahren. Auf ein bisschen Unordnung mehr wäre es da eh nicht mehr angekommen.

Und mal ehrlich, wenn der Beste mir sagen würde, Einkaufen sei immer so schrecklich, wie es heute war, ich würde mir das Essen abgewöhnen, um ihm das zu ersparen!

 

 

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2 Gedanken zu “Schweißgebadet…

  1. Du Arme … ich habe es da zum Glück etwas besser. Ein Riesenmarkt 3 Minuten Fußweg. Öffnet um 7 Uhr. Das nutze ich aus. Es gibt nichts, was es da nicht gibt. Alles frisch. Wenn man zuviel einkauft wird es zum Auto getragen oder nach Hause geliefert. Herz was willst du mehr?

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  2. Deine Schilderungen kommen mir verdammt bekannt vor. Und unser Mutanten-E…hat auch gerade umgebaut. Das kostet Nerven, zumal ich die Läden sowieso nicht mag. Ist aber der nächste…Hast du ein Glück, daß dein Bester das meistens übernimmt 🙂

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