Japan Festival in Berlin

Gestern waren wir den ganzen Tag beim Japan Festival in der Urania. Ursprünglich hätten wir gar nicht erwartet, dass wir uns da so lange aufhalten würden. Aber es gab eine Menge zu sehen und hat viel Spaß gemacht.

Beim ersten Umsehen fielen vor allem die vielen kostümierten Besucher auf. Sehr viele trugen „nur“ Katzenohren oder Perücken, viele waren aber auch komplett verkleidet. Es waren die verschiedensten Wesen unterwegs und die waren nicht ausschließlich jung.

Nach und nach wurde es ziemlich voll und wir haben uns von der Masse einmal durch alle Räume schieben lassen.

Neben japanischem Essen und verschiedenen Waren gab es hauptsächlich Mangafiguren, -bücher, -kostüme und Plüschtiere. Und vor allem die jüngeren Besucher haben sicher ihr gesamtes Taschengeld unter die Leute gebracht. Einige rechneten laut, was sie jetzt noch kaufen könnten bzw. telefonierten auch nach mehr Geld.

Am Abend waren wir dann noch essen, nicht etwas japanisch, sondern chinesisch. Wer mal in Berlin gut chinesisch essen möchte, dem empfehle ich das Restaurant Ming Dynastie. Das Essen dort ist viel authentischer als in anderen Restaurants, süß-saueres Huhn mit Ananas sucht man dort vergebens. Stattdessen gibt es Quallensalat (gar nicht glitschig), marinierte Hühnerfüße (ich muss nicht alles probieren) oder Schweineohren aber auch „normalere“ Gerichte, mit Fleisch, Tofu oder Gemüse. Ganz besonders kann ich die Desserts empfehlen, Kürbiskuchen gefüllt mit Bohnepasste, Taroküchlein, Reisbällchen mit Mohn… da kann ich nicht widerstehen.

 

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