Mein Traumhund

Noch ein paar mehr Bilder aus den Pyrenäen in Frankreich. Es war ein feuchter, leicht regnerischer Tag. Wir wollten unsere Wanderung gerade beginnen, da kam eine große Schafherde die Straße runter:

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Alle waren ein bisschen nass und schmuddelig. Bei der Herde waren einige Hunde. Einer verließ direkt seinen Arbeitsplatz:

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Und kam knuddeln:

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Kurz nach dem Bild ließ er sich gegen meine Beine fallen und ließ sich ausgiebig streicheln. Dann war ich auch ein bisschen nass und schmuddelig. So ganz hat er seine Herde dabei aber nicht vergessen. Als sie ein Stück entfernt war, stand der auf uns sauste hinterher.

Seitdem bin ich in diese Hunde verliebt. So einen hätte ich gern! Gut, der ist sicher nichts für die Wohnung. Aber für tagsüber habe ich mir sogar einen Job für ihn ausgedacht. Diese Hütehunde sollen ja sehr selbständig sein, meinen würde ich jeden Morgen in die Kita nebenan schicken, dort könnte er Kinder hüten auf dem Spielplatz und bei Ausflügen, da ginge bestimmt keins verloren. Außerdem könnte er auch auf das Spielzeug aufpassen, dass die Kinder überall auf dem Gelände verstreuen… Am Nachmittag würde mein Hund dann alleine wieder nach Hause kommen und dabei gleich den Enkel der Leute über uns mitbringen. Wäre doch praktisch, oder? 😉

Diesen Hunden begegnete man oft zum Teil auch nur mit ihrer Herde und ohne menschliche Begleitung. Dafür gab es extra Hinweistafeln mit Verhaltensregeln. Und weil ich die so nett gemacht fand, habe ich eine fotografiert:

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Cirque de Gavarnie

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2016 während unseres Urlaubs in den Pyrenäen in Frankreich beim Cirque de Gavarnie.

Hier haben wir eine tolle Wanderung gemacht. Die Landschaft war beeindruckend schön. Es war September und stellenweise lag immer noch Schnee. An vielen Stellen gab es Wasserfälle.

Gegen Ende der Wanderung wurden wir dann etwas hektisch, weil sich die Wolken ganz finster zusammengezogen hatten. Kaum waren wir zurück im Ort, ging ein schweres Gewitter nieder. Puh, Glück gehabt.

 

Vorsicht bei Spinnenphobie

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Das ist Maman, die größte Skulptur aus der Spinnen-Serie der Künstlerin Louise Bourgeois. Sie steht in Bilbao beim Guggenheim-Museum. Ich gebe zu, dass ich die Ausstellungen im Museum nicht mochte, aber das Gebäude und die Skulpturen im Außenbereich waren faszinierend.

Entsprechend habe ich sie von allen Seiten fotografiert.

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Witzig fand ich sie auch mit dieser Gruppe Nonnen:

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Von links kommt Wasserdampf ins Bild. Der gehört zu einer anderen Kunstinstallation, die alle Stunde (?) dampfte. Ich bin nicht sicher, ob ich sowas für Kunst halte, aber egal. 😉

 

 

 

Die Geschichte vom toten Handschuh

Es beginnt alljährlich im November. Plötzlich liegen überall einzelne verlorene Handschuhe. Die ganze Palette: bunte Kinderhandschuhe, selbstgestrickte Wollhandschuhe, Lederhandschuhe… dicke, dünne, große, kleine.

Manchen werden aufgehoben und von wohlmeinenden Mitmenschen auf Zäune gesteckt oder auf Geländer gelegt. Dort liegen sie dann tage- und wochenlang… doch – komisch eigentlich – der Besitzer scheint nie wieder an dieser Stelle vorbeizukommen oder seinen Handschuh nicht wiederzuerkennen. Hat er vielleicht den Verlust noch gar nicht bemerkt?

Würde ich einen Handschuh verlieren, würde ich meinen Weg in Gedanken zurückgehen, mich fragen, wo ich ihn verloren haben könnte. Am nächsten Tag wäre ich auf dem Weg besonders aufmerksam, würde hoffen, dass er noch daliegt, dass ihn vielleicht jemand an eine erhöhte Stelle gelegt hat. Und ich würde mich freuen, wenn ich ihn fände und ihn wieder mitnehmen.

Die toten Handschuhen haben dieses Glück aber scheinbar nie. Verloren, übersehen und vergessen. Überhaupt frage ich mich, wie es zu so einem Massenauftreten verlorener Handschuhe kommt. Kennt Ihr das auch? Würde ich die sammeln, hätte ich schon eine große Kiste voll.

 

 

Heute morgen 23:59 Uhr

Es ist hell, so hell jedenfalls, wie die dicken Wolken es zulassen. Von draußen kommt feuchte, kalte Luft durch das Fenster. Eine Kohlmeise verkündet lautstark ihren Revieranspruch. Die Uhr zeigt 23:59 am 13.01.2060. Da stimmt was nicht. Die Uhr bekommt eine neue Batterie und fängt sich ein Signal ein, das sie wieder auf normal stellt. Gut. Der Tag bleibt grau und windig. Draußen ist es ziemlich unangenehm und wir fühlen uns beide heute irgendwie schlapp und frösteln.

Also entscheiden wir uns für einen ganz faulen Tag… ein bisschen Hausarbeit, ein bisschen fernsehen, ein bisschen Vögel schauen. Die kommen heute wieder zahlreicher, finde ich.

Die Blaumeise rechts müsste wohl mal zum Frisör, was? Sie sieht ein bisschen so aus, wie wir uns heute fühlen. 😉

Die Woche war irgendwie… schnell um. Im Moment habe ich das Gefühl, ich komme zu gar nichts. Und das Wetter hat, von einem sonnigen Nachmittag abgesehen, auch nicht viel Spaß gemacht. Einmal – das erste Mal überhaupt – hatten wir sogar ein bisschen Frost oben auf dem Balkon. Die Ringelblume blüht aber trotzdem tapfer weiter und auch das Löwenmäulchen hält sich noch wacker. Verrückt. Sonst war es neblig, hat geregnet… Matschwetter vom Feinsten. Und ich brauche einen neuen Schirm.