Heute morgen 23:59 Uhr

Es ist hell, so hell jedenfalls, wie die dicken Wolken es zulassen. Von draußen kommt feuchte, kalte Luft durch das Fenster. Eine Kohlmeise verkündet lautstark ihren Revieranspruch. Die Uhr zeigt 23:59 am 13.01.2060. Da stimmt was nicht. Die Uhr bekommt eine neue Batterie und fängt sich ein Signal ein, das sie wieder auf normal stellt. Gut. Der Tag bleibt grau und windig. Draußen ist es ziemlich unangenehm und wir fühlen uns beide heute irgendwie schlapp und frösteln.

Also entscheiden wir uns für einen ganz faulen Tag… ein bisschen Hausarbeit, ein bisschen fernsehen, ein bisschen Vögel schauen. Die kommen heute wieder zahlreicher, finde ich.

Die Blaumeise rechts müsste wohl mal zum Frisör, was? Sie sieht ein bisschen so aus, wie wir uns heute fühlen. 😉

Die Woche war irgendwie… schnell um. Im Moment habe ich das Gefühl, ich komme zu gar nichts. Und das Wetter hat, von einem sonnigen Nachmittag abgesehen, auch nicht viel Spaß gemacht. Einmal – das erste Mal überhaupt – hatten wir sogar ein bisschen Frost oben auf dem Balkon. Die Ringelblume blüht aber trotzdem tapfer weiter und auch das Löwenmäulchen hält sich noch wacker. Verrückt. Sonst war es neblig, hat geregnet… Matschwetter vom Feinsten. Und ich brauche einen neuen Schirm.

 

 

 

 

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Noch etwas unwirklich…

… dieses neue Jahr. Die Feiertage sind nun endgültig vorbei, d.h. der Weihnachtsbaum knüpft draußen bei den Containern Kontakte zu den anderen Bäumen. Was die sich wohl zu erzählen haben? Die gesamte Deko ist in Kisten und Schachteln verpackt und wieder für (fast) ein Jahr in den Schrank gesperrt. Es fehlt das Licht, das von den verschiedenen Lichterketten und Kerzen ausging.

flacons2Die erste Arbeitswoche ist um. Hat alles ganz gut geklappt, auch meine Technik war schon umgezogen, als ich am Dienstag früh ankam. Viel Neues hat es sonst noch nicht gegeben, ich hatte nicht so viel Zeit, weil das erste Sonderheft (doppelter Umfang!) gestern Abgabetermin hatte.Und das Heft war eine Diva… Just als ich dachte, ich hätte es soweit und die fertige Datei nochmal durchscrollte, fiel mir ein dicker Fehler auf dem Cover auf. Wenige Seiten später saßen die Fußnoten an der falschen Stelle… Ich hoffe, ich habe nicht noch irgendeine kapitalen Fehler übersehen.

Und auch sonst musste einiges für die nächsten Ausgaben angeleiert werden. Nächste Woche sollte ich dann mehr Zeit für Neues haben, so dass ich da so nach und nach in alles reinkomme.

Heute war ich bei ein bisschen Sonne das erste Mal Laufen in diesem Jahr und… wow… ich war fast zu warm angezogen. Und ich habe mich dabei erwischt, dass ich dachte, „Wenn das Wetter jetzt so bleibt…“, Winter ist irgendwie schon gar nicht mehr auf meinem Plan.

Wenn Falls es irgendwann nochmal richtig Winter wird, falle ich um und erfriere. Wenn ich abends nach Hause komme, friere ich und denke „eisig“, dabei sind immer noch 7 °C. Den anderen scheint es ähnlich zu gehen, auch heute habe ich draußen wieder Stiefel und Wollmützen unter (!) dicken Kapuzen gesehen.

Entsprechend ist gerade auch bei der Vogelfütterung nur wenig los. Schade.

 

Los geht’s

Kam das nur mir so vor? Ich fand das Feuerwerk, d.h. diese Kanonenschläge (oder wie das Zeug heißt) dieses Jahr ungeheuer laut. Da spürte man direkt eine Druckwelle… unangenehm. Nichtsdestotrotz hatten wir einen schönen Abend und ich habe mir um Mitternacht wieder den Spaß gemacht, ein bisschen Feuerwerk zu fotografieren.

Ich habe schon eine ganze Sammlung Feuerwerksbilder seit 2004 – spannend zu sehen, wie sich die Effekte in den Jahren verändert haben.

Nun also 2018. Für mich wird das Jahr definitiv Neues bringen. Ich bin gespannt und freue mich. Zu ca. 60 % werden meinen Aufgaben dieselben bleiben, der Rest wird neu und garantiert abwechslungsreich. Und genau das ist was für mich. Viel zu tun wird es auch geben, gelegentlich sicher auch zu viel. In jedem Fall muss ich es schaffen, besser abzuschalten, wenn ich nicht regelmäßig morgens um 3:00 aufwachen und die aktuellen Probleme wälzen bzw. aufstehen und mir eine Mail mit meinen Ideen schicken will. Wird schon werden, dann also los.

Verabschieden wir 2017

Mit einer rauschenden Party oder ganz gemütlich zuhause, mit Feuerwerk oder ganz still…

partybaer

Euch allen einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2018!

PS: Der Teddy bittet darum, Euch mitzuteilen, dass er nur aus Gutmütigkeit bei diesem Fotoshooting mitgemacht hat. Normalerweise ist er ein grundsolider Teddybär, der seine Aufgaben sehr ernst nimmt und (fast) nie derartig über die Stränge schlägt.

Mein Jahresrückblick

Im Januar hatte ich die Idee für diesen Blog. Den Ausschlag, das hier zu tun gab die Frage von jemandem, ob ich mich mit WordPress auskenne und ich das verneinen musste. Interessiert hat es mich aber schon eine Weile. Im Februar ging es dann hier so ganz allmählich los.

Im März habe ich eine sehr schöne Fototour gemacht und mich nach Herzenslust bei den Frühblühern ausgetobt. Das ist eins der Bilder von diesem Nachmittag, das mir am besten gefällt:

krokusse

Im April hatte ich auf Arbeit mein jährliches Gespräch und habe mich im Anschluss daran entschieden, dass ich gern die Abteilung wechseln würde. Zu der Zeit hatte ich noch keine Ahnung, dass das auf ziemlich viel Widerstand stoßen und noch sehr lange dauern würde.

Im Mai habe ich mich endlich durchgerungen, meine Haare ganz kurz schneiden zu lassen. Ausprobieren wollte ich das schon länger mal und finde es noch immer total praktisch. Zu einem aktuellen Foto von mir habe ich es seit dem aber noch nicht gebracht. Ich arbeite daran. Auch im Mai/Juni waren wir im Urlaub in Armenien und Georgien. Das war eine tolle Reise, der Kaukasus war mein absoluter Höhepunkt dieser Tour.

Im Juni hatten wir eine merkwürdige Abbuchung auf dem Kontoauszug, angeblich hatten wir eine kostenpflichtige Telefonnummer angerufen. Zur fraglichen Zeit waren allerdings in Tbilisi und niemand hier, der telefoniert haben könnte. Wir haben widersprochen und den Betrag zurückgebucht. Etwas später wurden wir gemahnt, haben nochmals widersprochen und den Sachverhalt erklärt. Allerdings wollte uns keiner anhören, stattdessen kam als nächstes ein Drohschreiben von einem Anwalt und damit war der eigentlich kleine Betrag schon auf eine stattliche Summe angewachsen. Wir haben weiter widersprochen und unsere Argumente wurden ignoriert, nichtsdestotrotz kam ein Vergleichsangebot, in dem nur noch die Hälfte der Summe gefordert wurde. Die Sache ist immer noch offen… man darf gespannt sein.

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Im Juli/August war der Sommer irgendwie nicht so doll. Dennoch habe ich diese Zeit genossen, vor allem weil es morgens sehr zeitig hell war. Da konnte ich die Biber besuchen, die sich großzügig zeigten. Angesichts der derzeit zu beobachtenden Biber-Aktivität, kann ich es kaum erwarten, wann es wieder soweit sein wird.

Im September waren wir in Prag im Urlaub. Wir haben ausgiebig die Stadt erkundet und hatten viel Spaß dabei.

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Dann hat dieses Jahr irgendwie ganz ungewohnt früh der Run auf das Jahresende begonnen, so dass ich im Oktober/November wirklich gut zu tun hatte. Ein Sonderheft und zwei Themenhefte waren geplant und wurden nach und nach umgesetzt. Bei dem einen war die Resonanz bei den Autoren erst gar nicht so groß und am Ende kamen dann doch so viele Beiträge, dass ich sie nur gerade so alle in ein Heft bekommen habe. Bei einem anderen musste ich den Autoren ganz schön nachlaufen, um (fast) alle zugesagten Beiträge zusammenzubekommen und das Heft zu füllen. Nach und nach wurde auch mein Wechsel in die andere Abteilung konkreter und dann wieder nicht… und darüber ist letztendlich der Dezember vergangen. Wir haben Weihnachten gefeiert, ich habe die schönsten Geschenke bekommen und genieße ein paar freie Tage.

Es war kein schlechtes Jahr, auch wenn ich nicht so recht zufrieden bin: Ich habe weniger Sport getrieben als im Vorjahr; auch weniger gestrickt (1 Jacke, 1 Mütze, 3 Paar Socken, 1x Babyschuhe, 4 Tücher) und weniger gebastelt (1 Kette gehäkelt, 1 Kettenanhänger). Irgendwie habe ich auch – von den Urlauben abgesehen – weniger fotografiert als in vergangenen Jahren. Dafür habe ich mal wieder mehr gelesen und im Laufe des Jahres ziemlich viele Bücher gekauft.

Nun freue ich mich auf das neue Jahr, in das ich ganz ohne gute Vorsätze gehen werde.