Wo ist es hin…

das Wochenende? Kaum bin ich halbwegs im Wochenende angekommen, ist es schon wieder um… und immer noch so viele Dinge übrig, die ich eigentlich machen wollte.

Am Sonnabend steckte mir die vergangene Woche noch in den Knochen: Die S-Bahn hat wieder regelmäßig gezickt (Signalstörung, Weichenstörung, Störung ohne jeden Kommentar…). Ein mysteriöses Paket kam an, den Versender kannten wir beide nicht, bei der aufgedruckten Telefonnummer ging einen ganzen Tag lang keiner ran. Aber das Rätsel ließ sich lösen. Ein Halter von der Gardinenstange im Schlafzimmer brach beim Vorhangaufziehen, der andere knackte aus Solidarität auch weg und schwupps… Vorhang lag am Boden. Besuch im Baumarkt war fällig. Außerdem das erste Mal Tomaten geerntet, die über die Woche gewaschene Wäsche wieder in den Schrank zurück verfügt… Und dabei irgendwie die ganze Zeit noch über ein Excel-Problem gegrübelt, dass mir am Freitag eine Kollegin gebracht hat.

So ganz nebenbei ist aber mal wieder ein Paar Socken für meinen Besten fertig geworden:

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Heute dann mal wieder mit einer Regenwolke um die Wette gelaufen und gewonnen. 😉 Ein Glück, denn die völlig durchgeweichten Schuhe vom Freitag trocknen immer noch vor sich hin.

Außerdem habe ich ganz viel herumprobiert, mir schwebt eine Häkeldecke vor. Einfarbig, mehrfarbig, granny squares…? Ich kann mich für kein Muster entscheiden:

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Außerdem wird Herbst, da brauche ich dringend eine neue Strickjacke. Also habe ich den Roosevelt Cardigan angefangen. Diese Jacke habe ich schon lange auf meiner Wunschliste und zum Geburtstag hatte ich die passende und wunderschöne Wolle dafür bekommen:

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Ok, das ist bisher gerade mal ein Pulswärmer. Begonnen wird mit den Ärmeln und ich habe schon angenehmeres gemacht, als Zöpfe auf Nadelspiel zu stricken. Aber ich freue mich schon total auf das eigentliche Muster.

Und nun ist schon wieder Montag und Excel ruft…

 

Zum Glück bin ich nicht meine Oma

Sonst hätte ich gestern Abend den absoluten Supergau erlebt. 😉

Ich war beim Frisör. Schon auf dem Hinweg konnte ich sehen, wie sich die Wolken auftürmten. Ich hoffte noch, dass ich, was da kommen würde, beim Frisör aussitzen könnte.

Aber ich kenne mein Glück. Kaum war ich wieder draußen, fielen die ersten großen Tropfen. Ich flitzte zur Haltestelle und sprang in den erstbesten Bus zum Hauptbahnhof. Unterwegs gab es eine günstige Haltestelle, um in die Straßenbahn umzusteigen. Der Regen hatte inzwischen zugenommen, die Haltestelle hatte ja aber ein Dach.

In Laufe der Bahnfahrt kam der Regen dann so richtig in Form… Sturzbäche. Die alle hätten mir auch nicht helfen können:

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Das letzte Stück nach Hause bin ich gerannt und natürlich patschnass geworden. Aber ich bin nicht meine Oma, Haare trockengerubbelt… und so gut wie neu. Früher, als Frau irgendwelche sorgfältig hindrapierten Dauerwellfrisuren trug, hätte sie wohl gleich wieder zum Frisör gemusst. Schwein gehabt.

 

 

Wochenrückblick

einsiedlerkrebsDa schaut sie mich an, die vergangene Woche… merkwürdige Einzelteile, die doch irgendwie ein Bild ergeben.

Wieder mehr Ruhe auf Arbeit gehabt, da eine Kollegin aus dem Urlaub zurück ist.  Selbst den nächsten Urlaub festgemacht. Mal sehen, ob mir der demnächst auf die Füße fällt, denn ich strebe eine Veränderung an, der der Chef nach einigen Gesprächen zwar zugestimmt aber den Zeitrahmen noch völlig offengelassen hatte. Nun blubbert die Gerüchteküche, es scheint Bewegung in die Sache zu kommen und ich hoffe auf mehr und vor allem konkrete Infos.

Pakete bekommen, Pakete zurückgeschickt. So bin ich wieder im Besitz von einem Paar Sandalen gekommen. Der Sommer kann also gern noch ein bisschen bleiben.

Ein paar neuen Laufschuhe mussten her, die alten waren schlicht ausgelatscht, das  merkte ich schon eine ganze Weile. Ich habe mich durchgerungen, zu Decathlon zu gehen. Mir gefällt es dort nicht: zu groß, zu wühlig und gänzlich unpersönlich. Dort kann ich nur mir einem konkreten Kaufziel hin, ich könnte nie durch die Regalreihen schlendern und mir dieses und jenes ansehen. Rein, Regal mit den Laufschuhen geortet, verschiedene Paare ausgesucht, anprobiert, ein bisschen gelaufen, gehüpft, Entscheidung getroffen, auf kürzestem Weg zur Kasse, mich selbst abkassiert und raus… 20 Minuten, puh.

Meine neuen Laufschuhe sind so rasant… meine gestrige Runde dauerte ca. 2 Minuten. 😉 Dann fing es kräftig an zu regnen. Heute konnte ich sie dann richtig testen: Zufrieden! Für meinen Geschmack hätten sie dunkler sein können, aber immerhin lösen sie keinen „Augenkrebs“ aus.

Gestern dann Besuch von meinen Eltern gehabt. Sie kamen zum Wäschewaschen, ihre eigene Waschmaschine hat seit sie aus dem Urlaub zurück sind keinen Ton mehr gesagt. Einen Waschsalon gibt es in ihrer Nähe nicht. So konnten wir neben dem Waschen Urlaubsbilder schauen, schwatzen und lecker Kuchen essen.

Raupen und andere Ärgernisse

Irgendwann müssen doch mal Schmetterlinge auf meinem Balkon gewesen sein, denn nun haben Raupen die Sonnenblume und das Basilikum gefressen (nur das grüne, das rote haben sie mir gelassen, danke).

Eine habe ich in flagranti erwischt und da ging es der Sonnenblume noch verhältnismäßig gut, inzwischen ist sie kahl:

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Bestimmt hat eine der Raupen auch die Zeit gefressen, darum sind die letzten beiden Wochen so schnell vergangen. Meine beiden Kolleginnen sind im Urlaub, so dass ich viiiiel zu tun hatte und abends nach dem Essen gefühlt sofort eingeschlafen bin.

Der Regenschirm war diese Woche wieder das meist gebrauchte Utensil, inzwischen zeigt er schon erste Ermüdungserscheinungen. Das ist allerdings kein Drama. Dramatischer ist, dass nach dem x-ten Regenguss nun auch meine Sandalen (und ja, ich habe nur dieses eine altgediente Paar) deutliche Auflösungserscheinungen zeigen. Dafür ist die Zeit gerade höchst ungünstig, da in den Schuhläden nun schon fast wieder die Winterstiefel stehen. Ich wollte heute dem lokalen Einzelhandel mal was Gutes tun – er mir aber nicht, denn es gab wirklich nur noch die allerletzten Sommerschuh-Reste. Schrecklich! Wer braucht Sandalen mit Schleifen, Stoffblumen, Perlen, Bommeln, Glitzersternchen, aus irgendwelchem textilen Flauschmaterial…? Wie die nach dem ersten Regenguss aussehen und wie lange die zum Trocknen brauchen, möchte ich mir gar nicht vorstellen. Nee, das geht alles gar nicht und ich musste nun doch das Internet* nach Ersatz bemühen.

Im Hinblick auf Schuhe bin ich äußerst empfindlich und konservativ. Schuhe müssten nach meinem Empfinden überhaupt nicht der Mode unterworfen sein. Schwarz, flach und bequem, reicht mir völlig. Ich will auch mal zur Bahn rennen können, ohne an Krücken zu enden. Außerdem habe ich kein Verständnis für Schuhe in irgendwelchen extremen Farben, die nur zu einem einzigen Kleidungsstück aus meinem Schrank passen. Oder die mit den Absätzen, auf denen ich nicht mal stehen könnte… Mit Beteuerungen, dass die durchaus bequem sind, muss mir da auch Keine(r) kommen, vor allem dann nicht, wenn sie fast im selben Atemzug feststellt, dass Treppensteigen mit diesen Schuhen jetzt aber nicht drin ist.

* Vor Jahren, als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte – wer erinnert sich? –, war ich im Sommer mal echt aufgeschmissen: Zuerst war meine liebste (und uralte) kurze Hose in Israel kaputt gegangen, ein paar Wochen später haben sie mit in Tunesien am Strand meine Klamotten, darunter meine zweite kurze Hose, geklaut. Als ich wieder zu Hause war, war noch bis Ende September das beste Sommerwetter aber in der ganzen Stadt war keine kurze Hose mehr zu aufzutreiben.

Heute bin ich natürlich besser ausgestattet als zu Studienzeiten und habe definitiv mehr Hosen als Schuhe. 😉

„Ich bin eine Mischung,

… die ist ziemlich lecker
aus Albert Einstein und Arnold Schwarzenegger.
So weit, so gut, doch das Dumme ist nur
Ich hab Schwarzeneggers Hirn und von Einstein die Figur.“
(An der Copacabana, EAV, 1988)

Nachdem es mir – wie ich gerade schon erzählt habe – mit dem Laufen eine zeitlang gar nicht gutging, stand ich vor der Frage, was könnte ich denn sonst noch machen? Ich bewege mich gern und schätze den Ausgleich, von Ende März bis Mitte Oktober fällt es mir leicht, regelmäßig morgens rauszugehen. Für den Winter, d.h. die Zeit des Jahres, wenn es immer dann dunkel ist, wenn ich Zeit habe, habe ich noch keine richtig befriedigende „Sportart“ gefunden. Was macht Ihr da?

Und immer nur laufen oder walken – warum nicht was für die Muskeln tun? Mit denen war früher nämlich mal mehr los. Um wirklich etwas zu ändern brauche ich immer ein Aha-Erlebnis oder großen Leidensdruck – beides ließ sich finden.
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