Laaaang

rolltreppe

Die längste Rolltreppe, die ich je gesehen habe. Sie führte zur Metrostation Náměstí Míru ziemlich tief runter. Da konnte einem beim Fahren glattweg ein bisschen schwindlig werden.

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Selfies

Ich selbst würde das ja nie machen. Ich brauche keine Fotos von mir, auf denen ich in angespannter Pose irgendeine Sehenswürdigkeit halb verdecke. Ich brauche diese Bilder auch nicht, um sie nach Hause zu schicken, da schreibe ich noch ganz altmodisch Karten.

Trotzdem hat es mich sehr fasziniert, den anderen beim Selfie-Knipsen zuzusehen. Das ging so weit, dass ich angefangen habe, sie dabei zu fotografieren. Selfies kann man diese Bilder dann ja eigentlich nicht mehr nennen. Wie dann? Fremdies? 😉

Hier mein „best of“ auf Prag:

 

Prager Eichhörnchen

Vermutlich fährt man eher nicht wegen der Eichhörnchen nach Prag. Direkt in der Innenstadt gab es für meinen Geschmack – und bestimmt auch für den der dort lebenden Hunde – ziemlich wenig grün.

 

An einem Tag haben wir dann eine Tour durch den Stadtteil Vinohrady gemacht. Unser Reiseführer erwähnte dort die Villa Gröbe und eher so nebenbei, dass da ein Park sei. Dieser Park war schön und ruhig. Es gab jede Menge Eichhörnchen, diese sammelten Vorräte, jagten sich oder tobten einfach so über die Wiese. Es war einfach eine Freude, sie zu beobachten, wenn ich auch nicht so nahe heran konnte,  wie ich es gern gehabt hätte.

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Gestrickte Kunst

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Diese Skulptur habe ich in Prag beim Theater gefunden. Eine gestrickte Marilyn Monroe aus „Das verflixte 7. Jahr“ von Eva Blahova, die offensichtlich auch noch mehr solche Dinge gemacht hat.

Das ist doch mal was anderes, als umstrickte Bäume oder Geländer, die man bei uns öfter sieht. Ich werde mich aber wohl weiter mit kleineren Teilen beschäftigen.

Leckeres aus Prag

Die böhmische Küche ist nicht so sehr mein Ding ist: zu fleischlastig, zu viel Kümmel. Knödel und Kohl esse ich aber schon, ab und zu auch Fleisch und das eine oder andere vegetarische Gericht hat sich dort inzwischen auch auf die Speisekarten geschlichen. Als Kind hatte ich es mit dem Essen dort noch viel schwerer – da habe ich noch mehr gemäkelt (und meine Eltern durch systematisches Aussortieren von Kümmel und Petersilie zur Weißglut getrieben).

Während es mir die Hauptgerichte nicht so angetan haben, kann ich mich mit den Süßspeisen aber ganz wunderbar anfreunden. Im Hotel gab es schon zum Frühstück mit Marmelade oder Quark gefüllte süße Pfannkuchen. Mmmhh. Und auch in der Stadt lauerten überall leckere Süßigkeiten.

Am augenfälligsten war der/die/das (?) Trdelník (kurz auch Trdlo), das es überall an kleinen Ständen gab. Man konnte die frisch gebackenen Rollen oder Hörnchen so essen oder mit Schokolade, Eis, Apfel und Zimt (links) oder Vanillecreme, Erdbeeren und Sahne (rechts) gefüllt essen. Und in der Nähe der Stände duftete es so lecker. Traumhaft… da hätte ich jetzt gern eins.

Das war aber nicht die einzige Versuchung. Es gab natürlich auch schöne Cafes, die einiges zu bieten hatten: leckere selbstgemachte Limonaden, Kuchen und tolle kleine Törtchen.

Und ich bin natürlich voll als Naschkatze aufgefallen. Das Café, in dem wir waren, lag morgens und abends in unserer „Einflugschneise“, da war es eh nur eine Frage der Zeit, bis mich die Törtchen im Schaufenster einfangen würden. Man bestellte sein Getränk und ging dann mit dem Kellner zur Auslage, sich etwas Süßes auszusuchen. Die Teller waren von der Größe auf ein Törtchen ausgelegt und mehr nimmt dort scheinbar auch niemand. Aber nur eins nehmen??? Am liebsten hätte ich sie alle probiert. 😉

toertchen

Meine Auswahl von links nach rechts: Pistazie, Nougat und Vanillecreme. Wir haben sie alle geteilt.

Damit allen einen schönen Restsonntag. Nehmt Euch was Süßes.